Feriendorf Sonnenmatte 2020

Tolle Familien-Auszeit auf der Schwäbischen Alb

Da auch beim Anna Verein wegen der Corona-Krise weder die üblichen wöchentlichen Angebote noch das geplante Wochenende am SölIereck stattfinden konnten, haben Bärbel Schweizer und Ihr Anna-Team ein altes Angebot neu aufleben lassen. Sie luden zu einer Ferienwoche in das Feriendorf Sonnenmatte auf der Schwäbischen Alb ein. Bei sonnigem und sehr heißem Wetter trafen sich das Leitungsteam von Anna e.V., Annette Hofmann und einige ihrer Studierenden mit sieben Anna-Familien im Feriendorf. Es war eine Woche, in der die Familien Zeit für sich hatten. Sie konnten so etwas gemeinsam unternehmen, ein Hallenbad oder das Automuseum besuchen, auf einem Lama reiten, wandern und klettern. Um gemeinsam mit anderen Familien etwas zu erleben gab es einige Aktionen.

So trafen sie sich immer wieder im Feriendorf, auf den Wegen oder am Spielplatz. Sie verabredeten sich zu gemeinsamen Wanderungen, besuchten die Sommerrodelbahn oder gingen auf Machtwanderung mit einer Gespenstergeschichte vom schwarzen Ritter.

Wer sehr mutig war, durfte sich danach einem Erlebnispfad entlang durch den dunklen Wald tasten.

Bei einem Besuch im Hochseilgarten Lichtenstein konnten sich die Kinder austobten, während einige Eltern eine Runde über die Hochebene wanderten und an Feldern vorbeikamen, auf denen Mohn, Kornblumen, Sonnenblumen blühten.

Bei der anschließenden Führung im Burgschloss Lichtenstein wurde dann auch das Versteck von Burgschlossgespenst Alfons gezeigt. Aber leider hat sich das Gespenst nicht gezeigt.

Besonders schön fanden die Familien das gemeinsame Grillen an der Feuerstelle oberhalb Häuser, mit reichhaltigem Buffet, guter Stimmung, sternenklarem Himmel mit rötlich aufgehendem Mond und vielen Sternschuppen. Ob sich der ein oder andere etwas gewünscht hat? Vielleicht ein baldiges Ende der Pandemie?

„Uns haben die Tage dort gutgetan. Es war eine Auszeit von Alltag und eine Einstimmung auf die Sommerferien in Zeiten der Pandemie, in denen Job und Schule mit Freizeit sich immer mehr verwischten, weil die klaren Strukturen durch Fernlernen und mobilen Arbeiten/Homeoffice nicht mehr gegeben waren“, waren sich die Eltern einig.